… das liest man hier überall auf den Nummernschildern der Autos.
Um Missverständnissen vorzubeugen, schicke ich voraus, dass Victoria der Bundesstaat ist, in dem ich hier gerade lebe… jahaaa!
Und bei meinen bisher sämtlich gescheiterten Versuchen, die Systematik der Beschilderung hier zu erfassen, ist mir eben das hängen geblieben: Victoria - the place to be.
Nun, mir war es vergönnt, am Wochenende Anglesea zu besuchen, was nordwestlich von Melbourne gelegen ist, da
James hier ein Mountainbike-Rennen hatte. Da musste die Familie mit und - jaaaaa so ein Opfer bringt man schon mal - das Au-Pair auch. :)
Hier war ich dann ein wenig unterwegs, habe den Strand genossen, die Surfer beobachtet und nachgedacht. (Abgesehen von all den Nickerchen, die die verskypten Nächte kompensieren mussten… Diese Zeitverschiebung IST aber auch heftig. Aber was soll's… NOCH bin ich ja jung :D)
Irgendwie stand mir so deutlich vor Augen, dass es wohl von meinem Herzen abhängt, was der "place to be" ist.
Ich bin so dankbar dafür, all das hier sehen zu dürfen. Es scheint mir, als ob Gott mir einen Traum erfüllt, den ich noch nicht mal richtig angefangen habe zu träumen. Und dennoch wird mir gerade hier so deutlich, dass Freunde und Familie, Beziehungen, die in die Tiefe gehen und mir bleiben, wenn ich versage, jeden Ort zum "place to be" machen können.
DIe Fähigkeit, genau da glücklich zu sein, wo man gerade ist, mit all dem, was man hat oder nicht hat, ist eine wertvolle Gabe, die mir so oft fehlt. Selbst hier merke ich, dass ich an mich hin und wieder zu hohe Ansprüche stelle, denen ich schließlich nicht gerecht werde. Oft merke ich das sogar noch in der Situation… und immer wieder treffe ich die Entscheidung neu: Ich will nicht aufhören, das Glücklichsein zu üben. Gerade hier: Am place to be :). Wie oft hab ich mir das schon vorgenommen…aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Auch ein schielendes Huhn findet vielleicht mal das Korn :)
Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir ansonsten heute nur schwer gelingt, all die Bilder in Worte umzuwandeln. Daher hab ich mich entschieden, euch ein Video hier zu hinterlassen.
Wenn ihr es denn öffnen könnt (wie man sieht ist mein Vertrauen in die Technik MEHR als eingetrübt…), soll es euch mal zeigen, was ich die letzten beiden Tage gesehen habe. Ich hoffe, es spricht für sich.
Immer wieder neu stelle ich mir die Frage, wer Gott denn nun eigentlich ist.
Die letzten Jahre haben da einiges durcheinander geworfen, so manche Antwort zerbrochen und die eine oder andere Einsicht in Frage gestellt. Angesichts der Bilder der letzten Tage drängt sich mir die Vermutung auf, dass er liebevoll sein könnte. Ich meine, dass man das, was wir zum Leben brauchen durchaus pragmatischer hätte verpacken können. Aber nein… IHM ist das nicht genug. Er entschied sich für die Schönheit. Und geht dabei in die Vollen.
WAS für ein Glück!
Ich bin dankbar für jeden Moment hier aber auch für jeden, der an mich denkt.
Mensch Stäff, das is ja....unbeschreiblich schön...
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